‘First-Gen Academics’ ist eine im Sommersemester 2025 von und für Doktorand:innen* ins Leben gerufene Peergroup zum regelmäßigen Austausch zu Themen, die uns als First-Gen Academics in unserem Doktorat begegnen.
Die Gruppe versteht sich als niederschwellig zugängliche und demokratisch organisierte Peergroup. Zielgruppe sind bereits inskribierte Doktorand:innen* der Universität Graz sowohl mit als auch ohne Anstellungsverhältnis als Praedoc.
Die Anliegen und Ziele der Peergroup sind:
Doktorand:innen* von verschiedenen Fakultäten und Disziplinen einen sicheren Raum (safeR Space) zum Teilen und Reflektieren von First-Gen Erfahrungen geben;
Sichtbarmachung von First-Gen Hintergründen von Doktorand:innen* zur Bewusstseinsbildung in Sachen Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit im akademischen Feld;
Austausch und Herstellung von Synergien mit Gruppen, Initiativen, Netzwerken und Organisationseinheiten mit für First-Gen relevanten Agenden an der Universität Graz und darüber hinaus;
Vernetzung mit anderen First-Gen Personen im akademischen Kontext (z.B. PostDocs, Professor:innen, usw.) zum generationsübergreifenden Erfahrungsaustausch;
Abhaltung von Veranstaltungen unter Einbezug der weiteren Öffentlichkeit zur Thematisierung, Kontextualisierung und Reflexion von First-Gen Anliegen;
Abhaltung von regelmäßigen Peergroup-Treffen online und/oder offline im monatlichen Rhythmus;
Diese formulierten Ziele sind als dynamisch und flexibel zu verstehen und können je nach Gruppenzusammensetzung oder -entwicklung verändert, erweitert und neu verhandelt werden.
Die Peergroup richtet sich an Personen,
die eine akademische Karriere anstreben (möchten) bzw. für die das Absolvieren des Doktorats als Teil der eigenen (akademischen) Karriereentwicklung zählt,
die aus einem Umfeld stammen bzw. in einem Umfeld sozialisiert wurden, in dem das akademische Milieu als fremd erfahren wurde – z.B. da sie keine nächsten Verwandten mit Hochschulabschluss bzw. mit einem Master/Magister vergleichbaren Abschluss haben,
die Interesse an Austausch und Vernetzung zum Thema „Erste Generation Promotion“ haben und
die Interesse an (uni-)politischem Engagement im Themenbereich Bildungsgerechtigkeit haben.
*Die Gruppe versteht sich als diversitätssensibel und steht auch internationalen Dissertant:innen offen.